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bAV-Förderbeitrag und Voraussetzungen verbessert

Steuerliche Förderung für Geringverdiener

Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) wurde zum 01.01.2018 ein Förderbetrag zur betrieblichen Altersversorgung eingeführt.

Es handelt sich um einen staatlichen Zuschuss für eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung. Der Arbeitgeber erhält diesen Zuschuss, wenn dieser Arbeitnehmern im ersten Dienstverhältnis mit einem monatlichen Bruttoarbeitslohn von maximal 2.575,00 €, eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung (bAV) gewährt. Maßgebend ist dabei der laufende Arbeitslohn im jeweiligen Lohnabrechnungszeitraum, der Berechnungs-grundlage für die Lohnsteuerberechnung ist.

Daher ist auch bei Auszubildenden, Teilzeitbeschäftigten oder geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnissen eine entsprechende Förderung möglich.

Förderfähig sind Arbeitgeberbeiträge in eine bAV von mindestens 240,00 € bis maximal 960,00 € im Kalenderjahr.

Der Arbeitgeber erhält einen Förderbetrag in Höhe von 30 % des Arbeitgeberbeitrags. Dieser beträgt für die beschriebene Beitragshöhe mindestens 72,00 € jedoch höchstens 288,00 € jährlich.

Die Erstattung erfolgt für den Arbeitgeber vom Finanzamt direkt im Lohnsteuerabzugsverfahren. Bei dem Arbeitnehmer bleibt der zusätzliche Arbeitgeberbeitrag steuerfrei und wird auch nicht auf das daneben bestehende steuerfreie Volumen nach § 3 Nr. 63 EStG angerechnet.

Nutzen Sie den bAV-Förderbeitrag zur Mitarbeitergewinnung oder auch zur Mitarbeiterbindung und unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter bei dem Aufbau einer Altersversorgung.

Eine Förderung durch einen zusätzlichen Arbeitgeberbeitrag ist natürlich weiterhin möglich, jedoch erfolgt kein Zuschuss im Rahmen der Förderung für Geringverdiener.

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